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Die "Nicht-Kein-Nie-Falle" - Ein Sprachmuster so alt wie die 10 Gebote

Warum Wörter wie "nicht", "kein", "gegen" oder "nie mehr" oft das Gegenteil von dem bewirken, was du willst

Der Weihnachtswunsch des kleinen Jungen Benny

(Eine Geschichte von Norbert Kunz)



Als Benny noch ein kleiner Junge war, fragten ihn seine Eltern:


„Benny, was wünschst du dir zu Weihnachten?“


Benny antwortete:


„Ich wünsche mir kein Puppenhaus.“


Auf weitere Nachfragen seiner Eltern sagte er immer wieder Dinge wie:


„Ich finde Puppenhäuser blöd.“

„Mit Puppenhäusern spielen nur Mädchen.“

„Schenkt mir bloß kein Puppenhaus.“

„Ich will so ein blödes Puppenhaus nicht.“

„Ich bin gegen Puppenhäuser.“

„Ich will kein Puppenhaus.“

„Ich will kein Puppenhaus.“

„Ich will kein Puppenhaus.“


Was meinst du, was hat Benny zu Weihnachten bekommen?


Hat Benny das rote Feuerwehrauto bekommen, das er sich so sehr wünschte?


Oder hat Benny am Ende ein Puppenhaus bekommen, von dem er so viel gesprochen hat, und auf das er so viel Energie lenkte?


Viele Menschen formulieren ihre Wünsche in einer negativen Form.


Sie sagen zum Beispiel:


  • „Ich will keine Schulden mehr.“
  • „Ich möchte nicht mehr krank sein.“
  • „Ich will keinen Unfall bauen.“
  • „Wir wollen nie mehr Krieg.“
  • „Du sollst nicht töten.“


Diese Aussagen wirken auf den ersten Blick logisch.


Doch unser Unterbewusstsein funktioniert anders, als viele Menschen denken.


Das Unterbewusstsein verarbeitet vor allem Bilder und zentrale Begriffe. Wörter wie „kein“, „nicht“, „gegen" oder „nie“ spielen dabei oft eine geringere Rolle.


Dadurch kann es passieren, dass unser Fokus genau auf das gerichtet wird, was wir eigentlich vermeiden wollen.

Wie dein Unterbewusstsein Sprache verarbeitet

Wenn du den Satz hörst:


Denke jetzt nicht an einen roten Apfel.“


Was passiert?


Die meisten Menschen sehen sofort einen roten Apfel vor ihrem inneren Auge.


Der Verstand versteht zwar das Wort „nicht“, doch das Unterbewusstsein reagiert zuerst auf das Bild.


Dieses Prinzip wirkt auch in vielen Alltagssituationen.


Wenn du deine Aufmerksamkeit ständig auf Probleme richtest, verstärkst du oft genau das, was du vermeiden möchtest.

Beispiel 1 – „Nie mehr Schulden“

Viele Menschen sagen:


Ich will nie mehr Schulden haben.“


Doch worauf richtet sich der Fokus dieses Satzes?


Auf Schulden.


Das Unterbewusstsein beschäftigt sich ständig mit diesem Begriff und verbindet Geld automatisch mit Mangel oder Belastung.


Eine stärkere Formulierung wäre zum Beispiel:


Ich baue Vermögen auf.“


Hier richtet sich die Aufmerksamkeit auf Fülle, Wachstum und Möglichkeiten.

Beispiel 2 – „Nicht mehr krank sein“

Ein weiterer häufiger Satz lautet:


Ich möchte nicht mehr krank sein.“


Auch hier liegt der Fokus auf dem Wort krank.


Eine bewusstere Ausrichtung wäre zum Beispiel:


Ich unterstütze meine Gesundheit.“


oder


Ich werde immer gesünder.“


oder


Mir geht es von Tag zu Tag immer besser und besser und besser."


Dadurch richtet sich deine Aufmerksamkeit auf Heilung, Engergie und Wohlbefinden.


Visualisiere dein Leben in einem vollkommen gesunden Zustand.

Beispiel 3 – „Keinen Unfall bauen“

Viele Menschen denken vor einer Autofahrt:


Hoffentlich baue ich keinen Unfall.“


Auch hier erzeugt das Gehirn zuerst das Bild eines Unfalls.


Eine bessere Ausrichtung wäre:


Ich komme sicher und gut behütet an mein Ziel.“ (Vers 11 des Nokuismus)


Der Fokus liegt nun auf Sicherheit und einem positiven Ergebnis.

Beispiel 4 – „Nie mehr Krieg“

Auch im gesellschaftlichen Bereich sehen wir oft solche Formulierungen.


Der Wunsch „Nie mehr Krieg“ ist verständlich und wichtig.


Doch auch hier richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Wort Krieg.


Eine stärkere Vision wäre:


Wir wollen in Frieden leben.“


oder


Danke, dass wir in Frieden leben.“


Der Fokus liegt auf dem Ziel – Frieden.

Beispiel 5 – Stellvertretend: „Das fünfte Gebot“

Ein besonders interessantes Beispiel ist das fünfte Gebot:


Du sollst nicht töten.“


Die moralische Aussage dahinter ist klar.


Doch sprachlich liegt der Fokus erneut auf dem Begriff töten.


Eine positive Formulierung könnte stattdessen lauten:


Achte und schütze das Leben.“


oder


Ich begegne anderen Menschen mit Akzeptanz, Toleranz, Respekt und Rücksichtnahme.“ (Vers 9 des Nokuismus)

Warum du die 10 Gebote durch die 12 Verse des Nokuismus ersetzen solltest


Für eine friedliche, bessere Welt


Du sollst (nicht) töten.“


Du sollst (nicht) begehren deines Nächsten Hab und Gut.“


So viel Neid, so viel Gier, so viel Gewalt, so viele Tote, so viel Krieg

in den letzten paar tausend Jahren.


So viel Leid, das diese negativen Glaubenssätze

bisher über die Menschheit gebracht haben.


Es wird höchste Zeit, dass wir diese alten Zöpfe abscheiden

und die 10 Gebote durch die 12 Verse des Nokuismus ersetzen.


Befreien wir uns aus dieser „Nicht-Kein-Nie-Falle


Hast du den Unterschied zwischen den 10 Geboten

und den 12 Versen des Nokuismus

bereits erkannt?


Zu den 12 Versen des Nokuismus

Warum positive Ausrichtung so wichtig ist

Unsere Gedanken, Gefühle und Worte beeinflussen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.


Und unsere Aufmerksamkeit beeinflusst wiederum:


  • unsere Entscheidungen
  • unser Verhalten
  • unsere Ergebnisse


Deshalb ist es hilfreich, sich bewusst zu fragen:


Worauf richte ich meinen Fokus?


Auf das Problem?


Oder auf die Lösung?

Sprache erschafft Realität

Im Nokuismus gilt ein zentraler Gedanke:


Deine innere Welt erschafft deine äußere Welt.


Dazu gehören auch deine Worte.


Wenn du deine Sprache bewusst auf positive Ziele ausrichtest, verändert sich oft auch dein Denken und Handeln.


Du richtest dich nicht mehr gegen etwas, sondern auf etwas hin.

Besonders wichtig beim Verändern von Glaubenssätzen


Du kannst nicht verändern, worauf du dich weiter konzentrierst.


„Nicht scheitern“ bleibt Scheitern.

„Keine Angst“ bleibt Angst.


Veränderung beginnt mit Klarheit:

👉 Was willst du stattdessen?

Ein einfacher Test für deinen Alltag

Achte einmal bewusst auf deine Sprache.


Wenn du einen Satz mit Wörtern wie „nicht“, „kein“, „gegen“ oder „nie mehr“ bemerkst, frage dich:


Wie kann ich diesen Satz positiv formulieren?


Zum Beispiel:


  • „Ich will keine Schulden“ → „Ich baue Vermögen auf.“
  • „Ich will nicht krank sein“ → „Ich unterstütze meine Gesundheit.“
  • „Ich will keinen Stress“ → „Ich gestalte mein Leben ruhig und bewusst.“
  • „Ich bin gegen Krieg“ → „Ich bin für Frieden.“


Schon kleine Veränderungen in deiner Sprache können deine Gedanken und deine Entscheidungen verändern.

Dein Energiefeld beeinflusst deine Realität

Gehe noch einmal zurück zur vorhergehenden Sektion.


Konzentriere dich auf die gegensätzlichen Wortpaare

wie z.B. „SchuldenVermögen“.


Fühle dabei in dich hinein und achte auf die unterschiedliche Energie dieser Begriffe.


Diese Energie speißt dein persönliches Energiefeld, das du ausstrahlst und auf andere überträgst.


Dein Energiefeld beeinflusst deine Realität.

Gemälde "Die Zeit in DEINER Hand" mit Fokus auf dein Energiefeld

Gemälde "Die Zeit in DEINER Hand" von Norbert Kunz mit Fokus auf dein Energiefeld


Dein Energiefeld, das du ausstrahlst (hier dargestellt als goldener Strahlenkranz), bestimmt, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst.


Daraus ergibt sich, welche Menschen, Dinge und Situationen du in dein Leben ziehst, und somit, welche Realität du erlebst.


Du lenkst dein Energiefeld durch deine Wortwahl.


So einfach ist das.



Wenn dir das symbolträchtige Gemälde "Die Zeit in DEINER Hand" gefällt, und du möchtest mehr darüber wissen, dann schaue es dir genauer an.


Zum Gemälde "Die Zeit in DEINER Hand"


Wenn du mehr über den Zusammenhang zwischen deinem Bewusstsein, deinem Energiefeld und deiner Realität wissen möchtest, dann schaue dir die Seite mit den Bewusstseinsebenen an.


Erfahre mehr über die Bewusstseinsebenen

Und noch ein Tipp:


Wenn du trotzdem lieber darüber sprichst, was du nicht willst, dann nehme zumindest einen Begriff, der eine positive Energie erzeugt.


Ersetze z.B. das Wort „Krieg“ durch das Wort „Nichtfrieden“.


Dann kannst du Sätze formulieren wie:


„Nie mehr Nichtfrieden.“

„Ich bin gegen Nichtfrieden.“

„Wenn unsere Politiker so weitermachen, führen sie Deutschland und die Welt in den 3. Weltnichtfrieden.“


(Das Gleiche gilt für Bilder. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Sei kreativ.)



Mit solchen Formulierungen schlägst du drei Fliegen mit einer Klappe:


  1. Du brauchst auch weiterhin niemandem verraten, was du wirklich willst.

  2. Du bringst das auf den Punkt, was du sagen willst.

  3. Du trägst trotzdem zum Entstehen von Frieden bei, weil du deine Aufmerksamkeit und die Aufmerksamkeit der anderen auf Frieden lenkst.

    Dadurch wird die Energie erzeugt, die auf der positiven Frequenz des Friedens schwingt, und breitet sich aus. So kann wahrer Frieden entstehen, bzw. so kann sich Frieden festigen.


Worüber du redest, kommt zu Besuch

Die beiden ineinander gedrehten Pfeile im Symbol des Nokuismus verdeutlichen:


Alles folgt dem Gesetz von Aktion und Reaktion, von Ursache und Wirkung.


Zum Symbol des Nokuismus

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