Negative Glaubenssätze erkennen
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Veränderung
Glaubenssätze lenken zwar dein Leben,
sie sind aber keine festen Wahrheiten.
Sie sind Gedankenmuster,
die du im Laufe deines Lebens gelernt hast –
Schritt 1 für tiefgreifende Veränderungen ist,
negative Glaubenssätze erkennen.
Negative Glaubenssätze erkennen - in der Tiefe deines Unterbewusstseins
Der erste Schritt besteht darin, den Glaubenssatz überhaupt zu bemerken.
Viele Überzeugungen laufen automatisch im Hintergrund unseres Denkens ab.
Achte deshalb auf Gedanken wie:
- „So bin ich eben.“
- „Das funktioniert für mich nicht.“
- „Andere können das, aber ich nicht.“
Solche Sätze sind oft Hinweise auf tiefere Glaubenssätze.
Wenn du einen solchen Gedanken bemerkst, schreibe ihn am besten auf.
Allein das kann schon helfen, ihn bewusster wahrzunehmen.
Wie du deine eigenen Glaubenssätze erkennst
Ein einfacher Weg, deine Glaubenssätze zu entdecken, ist es, auf deine spontanen Gedanken zu achten.
Beobachte dich selbst in verschiedenen Situationen und frage dich:
Was denke ich über:
- Geld?
- Erfolg?
- Beziehungen?
- Gesundheit?
- mich selbst?
Die Antworten auf diese Fragen zeigen oft sehr schnell, welche Überzeugungen im Hintergrund wirken.
Manchmal erkennst du Glaubenssätze auch daran, dass du in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagierst.
Vielleicht denkst du zum Beispiel automatisch:
- „Das schaffe ich sowieso nicht.“
- „So etwas passiert mir immer.“
- „Andere können das besser.“
Solche Gedanken sind oft Hinweise auf tief verankerte Überzeugungen.
Ein weiterer hilfreicher Hinweis sind die Ergebnisse in deinem Leben.
Wenn du in einem bestimmten Bereich immer wieder ähnliche Schwierigkeiten erlebst, lohnt es sich, einen Blick auf die dahinterliegenden Glaubenssätze zu werfen.
Denn unsere inneren Überzeugungen wirken wie unsichtbare Programme, die unser Denken und Handeln steuern.
Drei Fragen, die dir deine Glaubenssätze zeigen können
Manchmal genügt schon eine ehrliche Frage, um einen verborgenen Glaubenssatz sichtbar zu machen.
Nimm dir einen Moment Zeit und beantworte für dich selbst diese drei Fragen:
1. In welchem Bereich meines Lebens erreiche ich immer wieder ähnliche Ergebnisse, obwohl ich mir eigentlich etwas anderes wünsche?
2. Welchen Satz sage ich mir in diesem Bereich immer wieder – vielleicht ganz automatisch?
3. Wenn dieser Satz mein Leben steuert:
Ist er wirklich wahr – oder ist es nur ein alter Glaubenssatz?
Schon eine einzige ehrliche Antwort kann der Moment sein, in dem ein bisher unbewusster Gedanke ins Licht des Bewusstseins rückt.
Und genau dort beginnt Veränderung.
Manche Glaubenssätze werden erst sichtbar, wenn du bewusst hinschaust
Viele Glaubenssätze wirken im Hintergrund unseres Denkens.
Wir bemerken sie erst, wenn wir beginnen, unser eigenes Denken bewusst zu beobachten.
Es ist ein bisschen so, als würdest du mit einem Scheinwerfer in einen dunklen Raum leuchten.
Plötzlich werden Dinge sichtbar, die vorher im Schatten lagen.
Genau dieses Prinzip greift auch eines meiner Kunstwerke auf.
„Spotlight“
Dieses Werk steht symbolisch dafür, dass wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf unser eigenes Denken richten.
Denn erst wenn ein Glaubenssatz ins Licht unseres Bewusstseins tritt, können wir ihn erkennen – und verändern.
Manche Glaubenssätze sind schwer zu erkennen
Viele Glaubenssätze lassen sich relativ leicht entdecken.
Doch einige sind so tief in unserem Denken verankert, dass sie sich völlig normal anfühlen. Sie sind deine ganz normale Realität.
Genau deshalb bleiben sie oft jahrzehntelang unbemerkt.
Du merkst vielleicht nur eines:
Die Ergebnisse in deinem Leben stimmen nicht mit dem überein, was du dir eigentlich wünschst.
In solchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn eine andere Person einen Blick von außen auf deine Denkweise wirft.
Denn manchmal sehen andere Menschen Dinge in unserem Denken, die wir selbst nicht erkennen können.
Die Schubladen deines Unterbewusstseins
Stell dir dein Unterbewusstsein wie einen großen Schrank vor.
In diesem Schrank befinden sich viele Schubladen.
In jeder dieser Schubladen liegen verschiedene Glaubenssätze.
Einige davon sind hilfreich.
Andere können dich begrenzen.
Das Entscheidende ist:
Du kannst nur auf die Glaubenssätze zugreifen, die sich in diesen Schubladen befinden.
Andere Gedanken stehen dir zunächst gar nicht zur Verfügung.
Das bedeutet:
Deine inneren Überzeugungen bestimmen, welche Möglichkeiten du überhaupt sehen kannst.
Wenn deine Schubladen nur begrenzende Glaubenssätze enthalten, wirst du automatisch in einer bestimmten Denkweise gefangen bleiben.
Man könnte sagen:
Du lebst innerhalb einer mentalen Box.
Genau dieses Thema greift auch eines meiner Kunstwerke auf.
"Living in a Box"
Dieses Werk zeigt, wie Menschen oft innerhalb ihrer eigenen inneren Begrenzungen leben – ohne zu erkennen, dass es außerhalb dieser Box noch viele weitere Möglichkeiten gibt.
Der erste Schritt zur Veränderung besteht deshalb darin, diese inneren Begrenzungen überhaupt zu erkennen.
Den Glaubenssatz hinterfragen
Der nächste Schritt besteht darin, diesen Gedanken zu überprüfen.
Frage dich zum Beispiel:
- Ist dieser Gedanke wirklich immer wahr?
- Woher habe ich diese Überzeugung eigentlich?
- Gibt es Menschen, bei denen das Gegenteil stimmt?
Oft zeigt sich dabei, dass ein Glaubenssatz eher eine alte Annahme ist als eine objektive Wahrheit.
Deine Glaubenssätze,
egal ob negativ oder positiv,
fühlen sich für dich ganz normal an.
Deshalb ist es schwer,
die eigenen negativen Glaubenssätze zu erkennen.
Damit das für dich einfacher wird,
findest du dazu hier schon bald mehr Informationen.
Sobald du einen negativen Glaubenssatz erkannt hast,
kannst du beginnen,
diesen negativen Glaubenssatz aufzulösen,
bzw. durch positive Glaubenssätze zu ersetzen
Wie das genau funktioniert,
und wie du positive Formeln formulierst,
kannst du auf der folgenden Seite erlernen
Weitere wichtige Bereiche von Glaubenssätzen
Glaubenssätze beeinflussen viele Lebensbereiche.
Deshalb gehen wir auf einige davon noch genauer ein:
→ Glaubenssätze über Beziehungen
→ Glaubenssätze über Gesundheit
Diese Themen findest du in den folgenden Artikeln.