Negative Glaubenssätze erkennen
Erkennen ist der erste Schritt zur Veränderung
Nachdem du jetzt weißt,
was Glaubenssätze sind und wie sie wirken,
kannst du nun damit beginnen,
negative Glaubenssätze
in deinem Leben aufzuspüren.
Wenn du das noch nicht weißt, beginne hier:
Negative Glaubenssätze erkennen - in der Tiefe deines Unterbewusstseins
Der erste Schritt besteht darin, negative Glaubenssätze überhaupt zu bemerken.
Viele Überzeugungen laufen automatisch im Hintergrund unseres Denkens ab.
Experten schätzen, dass ca. 95 % oder mehr unserer Gedanken automatische Gedanken sind, die unser Leben steuern.
In den Lebensbereichen, in denen dein Leben super läuft, hast du überwiegend positive Glaubenssätze. Lass es laufen und genieße es.
Nur in den Bereichen, in denen es nicht gut läuft, liegt das oft an negativen Glaubenssätzen.
Achte deshalb auf Gedanken wie:
- „So bin ich eben.“
- „Das funktioniert für mich nicht.“
- „Andere können das, aber ich nicht.“
- usw.
Solche negativen Sätze über dich selbst sind oft Hinweise auf tiefere Glaubenssätze.
Wenn du einen Gedanken bemerkst, der dich von deinem Ziel bzw. von deinem Wunsch abhält, und den du dir immer wieder erzählst, schreibe ihn am besten auf.
Allein das kann schon helfen, ihn bewusster wahrzunehmen.
Wie du deine eigenen Glaubenssätze erkennst
Ein einfacher Weg, deine Glaubenssätze zu entdecken, ist es, auf deine spontanen Gedanken zu achten.
Beobachte dich selbst in verschiedenen Situationen und frage dich:
Was denke ich über:
- Geld?
- Erfolg?
- Beziehungen?
- Gesundheit?
- mich selbst?
Die Antworten auf diese Fragen zeigen oft sehr schnell, welche Überzeugungen im Hintergrund wirken.
Manchmal erkennst du Glaubenssätze auch daran, dass du in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagierst.
Vielleicht denkst du zum Beispiel automatisch:
- „Das schaffe ich sowieso nicht.“
- „So etwas passiert mir immer.“
- „Andere können das besser.“
Solche Gedanken sind oft Hinweise auf tief verankerte Überzeugungen.
Ein weiterer hilfreicher Hinweis sind die Ergebnisse in deinem Leben.
Wenn du in einem bestimmten Bereich immer wieder ähnliche Schwierigkeiten erlebst, lohnt es sich, einen Blick auf die dahinterliegenden Glaubenssätze zu werfen.
Denn unsere inneren Überzeugungen wirken wie unsichtbare Programme, die unser Denken und Handeln steuern.
Deine Realität zeigt dir deine Glaubenssätze. Denn deine Realität ist das Spiegelbild deiner inneren Welt.
Drei Fragen, die dir deine Glaubenssätze zeigen können
Manchmal genügt schon eine ehrliche Frage, um einen verborgenen Glaubenssatz sichtbar zu machen.
Nimm dir einen Moment Zeit und beantworte für dich selbst diese drei Fragen:
1. In welchem Bereich meines Lebens erreiche ich immer wieder ähnliche Ergebnisse, die mir nicht gefallen, obwohl ich mir eigentlich etwas anderes wünsche?
2. Welchen Satz bzw. welche Sätze sage ich mir in diesem Bereich immer wieder – vielleicht ganz automatisch?
3. Wenn dieser Satz mein Leben steuert:
Wo, wann, bei wem habe ich diesen Satz das erste mal gehört?
Schon eine einzige ehrliche Antwort kann der Moment sein, in dem ein bisher unbewusster Gedanke ins Licht des Bewusstseins rückt.
Und genau dort beginnt Veränderung.
Manche Glaubenssätze werden erst sichtbar, wenn du bewusst hinschaust
Viele Glaubenssätze wirken im Hintergrund unseres Denkens.
Wir bemerken sie erst, wenn wir beginnen, unser eigenes Denken bewusst zu beobachten.
Es ist ein bisschen so, als würdest du mit einem Scheinwerfer in einen dunklen Raum leuchten.
Plötzlich werden Dinge sichtbar, die vorher im Schatten lagen.
Genau dieses Prinzip greift auch eines meiner Kunstwerke auf.
„Spotlight“
Dieses Werk steht symbolisch dafür, dass wir unsere Aufmerksamkeit bewusst nach innen, auf unser eigenes Denken richten.
Denn erst wenn ein Glaubenssatz ins Licht unseres Bewusstseins tritt, können wir ihn erkennen – und verändern.
Manche Glaubenssätze sind schwer zu erkennen
Viele Glaubenssätze lassen sich relativ leicht entdecken.
Doch einige sind so tief in unserem Denken verankert, dass sie sich völlig normal anfühlen. Sie sind deine ganz normale Realität.
Genau deshalb bleiben sie oft jahrzehntelang unbemerkt.
Du merkst vielleicht nur eines:
Die Ergebnisse in deinem Leben stimmen nicht mit dem überein, was du dir eigentlich wünschst.
In solchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn eine andere Person einen Blick von außen auf deine Denkweise wirft. Eine Person, die schon dort ist, wo du hin willst.
Denn manchmal sehen andere Menschen Dinge in unserem Denken, die wir selbst nicht erkennen können.
Den Glaubenssatz hinterfragen
Der nächste Schritt besteht darin, diesen Gedanken zu überprüfen.
Frage dich zum Beispiel:
- Ist dieser Gedanke wirklich immer wahr?
- Woher habe ich diese Überzeugung eigentlich?
- Gibt es Menschen, bei denen das Gegenteil stimmt?
Oft zeigt sich dabei, dass ein Glaubenssatz eher eine alte Annahme ist als eine objektive Wahrheit.
Deine innere Welt erschafft deine Realität
Du kannst deine innere Welt
jederzeit verändern,
und dein Leben so gestalten,
dass es wirklich zu dir passt.
Wenn du dein Leben so gestalten willst,
dass es wirklich zu dir passt,
dann verwandle deine negativen Glaubenssätze
in positive!
Sobald du einen negativen Glaubenssatz erkannt hast,
kannst du beginnen,
diesen negativen Glaubenssatz aufzulösen,
bzw. durch positive Glaubenssätze zu ersetzen
Wie das genau funktioniert,
und wie du positive Formeln formulierst,
kannst du auf der folgenden Seite erlernen
Der einfachste Weg zu neuen Glaubenssätzen
Du musst im ersten Schritt nicht selbst entscheiden, welche Glaubenssätze dich blockieren und welche positiven Glaubenssätze die richtigen für dich sind.
Die 12 Verse des Nokuismus nehmen dir diese Suche ab. Sie wurden als gemeinsamer innerer Kompass entwickelt – für mehr Klarheit, Selbstvertrauen, innere Freiheit und ein harmonisches Miteinander.
Lass die 12 Verse zu deinem inneren Kompass werden und gestalte deine Realität bewusst.